Hamilton und Rotorua

Nach unserer Abreise  aus Auckland zog es uns in das 100km südlicher gelegene Hamilton. Wir haben für drei Tage in einem Hostel im Zentrum von Hamilton genächtigt. Von dort aus liefen wir am „Waikato River“ zu den  „Hamilton Gardens“, eine große Parkanlage, die sich in viele kleine Themengärten aufspaltet. So gab es zum Beispiel einen britischen Garten oder einen Kräutergarten.

Am Tag darauf fuhren wir in das 20km entfernte „Kiwihouse“ in Otorohanga. Neben dem Erlebnis einen Kiwi bestaunen zu dürfen, bot der Vogelpark auch viele weitere, in Neuseeland heimische Vogel- und Echsenarten.

Nach drei Tagen Hamilton brachen wir nach Rotorua auf. Die Gegend um Rotorua ist geothermal sehr aktiv, so gibt es dort viele Geysire und dampfende Erdlöcher zu sehen. Dieses faszinierende Schauspiel hat allerdings seinen Preis: durch den ausgestoßenen Schwefelwasserstoff riecht es überall nach faulen Eiern. Trotz des schlechten Geruchs ließen wir es uns nicht nehmen die Thermalquellen aus nächster Nähe zu betrachten und besichtigten den „Wai-O-Tapu“-Park. Dort gab es viele kleine heiße Quellen und überall dampfte es aus der Erde. Ein beeindruckender Anblick.

Tags darauf sind wir durch den „Redwood Forest“ gewandert und haben die frische, feuchte Waldluft genossen.

Unsere ersten Wochen in Auckland

Nachdem wir nach unserer Ankunft in Auckland uns erstmal richtig ausgeschlafen hatten, konnten wir beginnen die Stadt zu erkunden. Der Supermarkt direkt um die Ecke hat uns das einkaufen schon mal stark erleichtert.

Mit sehr wechselhaftem Wetter als ständigen Begleiter waren wir zunächst in Devonport, einem ruhigem abgelegenem Villenviertel. Dort boten sich uns zwei kleine inaktive Vulkane, schöne Villen, und ein sehr schöner Blick auf das Meer und die Skyline von Auckland. Am Nachmittag sind wir mit der Fähre zurück nach Auckland gefahren. Am Hafen von Auckland gab es dann noch ein sehr leckeres „Dark Chocolate-Biscuit-Orange-Whiskey-Eis“. Insgesamt war Devonport ein sehr lohnender Tagesausflug bei dem sich wundervolle Blicke erhaschen lassen.

Auch den Skytower, das Wahrzeichen Aucklands,  konnten wir uns nicht entgehen lassen, zumal er nur 50m von unserem Hostel entfernt war. Der Skytower ist 328m hoch und bietet einen wunderbaren Rundumausblick über die ganze Stadt.

Nach dem Umzug in ein anderes Hostel besichtigten wir auch noch einen dritten, längst inaktiven Vulkan. Der Mount Eden konnte dafür mit einem großen, mit Gras bewachsenem Krater überzeugen. Dafür war es jedoch auf der Spitze des Berges sehr windig und wir hatten fast schon Angst, dass es uns weg weht.

Mittlerweile sind wir auch zum Botanischen Garten von Auckland gefahren. Dieser umfasst 64ha und beinhaltet verschiedene Teile, wie zum Beispiel einen großen typisch neuseeländischen Wald, einen Rosengarten (dieser hat leider noch nicht geblüht) oder einen afrikanischen Teil (mit RIESEN Aloes!). Zur Zeit blühen die Magnolien und Kamelien in voller Pracht.