Hobbiton und danach

Als „Hobbiton“ ist das stehengelassene Filmset der „Herr der Ringe“-Trilogie und den drei Hobbit-Filmen bekannt. Auch wir kamen in den Genuss uns dieses wunderschöne Filmset ansehen zu können. Die zweistündige Führung, welche interessante Hintergrundfakten zum Dreh lieferte, fand ihren Höhepunkt in der Kneipe, dem „Dragons Inn“, welche auch als Drehort diente. Einziges Manko dabei war, dass wir keinen Applecider ausgeschenkt bekamen, da nur unsere Reisepässe und nicht die von uns mitgeführten Ausweise, als Altersbestätigung angenommen wurden. Wie unten im Bild zu sehen, setzte dies vor Allem Hannahs Stimmung sehr zu.

Nach Hobbiton führte unser Weg weiter zum Lake Waikaremoana . Der Weg dorthin führte uns kilometerweit über sehr beschwerliche und abgelegene Schotterstraßen, welche unserem Auto wohl nicht so gut bekamen. Dafür hatten wir einen Campingplatz für uns alleine und einen malerisch schönen Blick auf den See. Nach zwei Tagen Aufenthalt am See kam dann die böse Überraschung- unser Auto sprang nicht mehr an. Zu unserem großen Glück trafen wir nach kurzem Umherirren auf den Ranger des Gebiets, welcher uns Starthilfe gab und wir konnten unsere Reise fortsetzen. Dieser Umstand führte allerdings dazu, dass wir wider unserem Plan den See zu umqueren direkt in die nächste größere Stadt fahren mussten.

So führte uns unser Weg nach Wairoa, wo wir lediglich eine Nacht blieben und eine Werkstatt aufsuchten, welche zu unserem Glück unsere Batterie für sehr funktionsfähig erklärte und unser Auto von nun an pannenfrei weiterfahren konnte.

Unser nächster Halt war der Lake Tutira. Wir haben einen Campingplatz in Mitten einer Schafsweide ausfindig gemacht und dort eine Nacht geschlafen. Gegen 5 Uhr wurden wir unliebsam geweckt da unsere Matratze im Auto wackelte. Beide dachten wir, der jeweils andere habe seine Beine nicht unter Kontrolle, wie sich später herausstellte spürten wir ein leichtes Erdbeben, das sein Zentrum jedoch im Norden der Nordinsel hatte. Am Tag unternahmen wir eine kleine, aber doch sehr steile Wanderung, welche einen tollen Ausblick über den ganzen See bot.