Auf dem Weg nach Nelson

Noch während der Weihnachtsfeiertage gelang es uns eine Fähre für die Überfahrt zur Südinsel zu buchen. Noch vor Neujahr setzten wir also auf die Südinsel über. Leider fuhr unsere Fähre von früh um eins bis um vier, was zur Folge hatte, dass wir in der Nacht kaum Schlaf hatten und nichts von den Meeresengen sehen konnten, an denen die Fähre vorbeifuhr. Angekommen in Picton hieß es für uns also erstmal ausruhen und wieder neue Kraft tanken.

Silvester verbrachten wir in Picton, einer kleinen Hafenstadt, in der auch unsere Fähre ankam. Dort wurde zu Neujahrsbeginn ein wunderschönes zentrales Feuerwerk geboten, das auch wir uns ansahen. Schön war auch, dass es das einzige Feuerwerk war und nicht jeder den ganzen Abend durch sein eigenes Feuerwerk zünden konnte.

Den verschenkten Blick auf die Meeresengen, auch Sounds genannt, konnten wir in den nächsten Tagen mit verschiedenen Wanderungen durch die Malborough Sounds nachholen.

Nach unserem Aufenthalt in Picton zog es uns zunächst etwas südlicher nach Havelock. Dort waren wir für zwei Tage an einem Fluss campen, in dem es sich auch toll baden ließ. Das Wasser war auf Dauer nur ein wenig kalt.

Danach ging es zum French Pass, einer Meeresenge in der Nähe von Nelson. Neben einem atemberaubenden Blick auf die Landschaft und das Meer, gab es auch einen kleinen Wanderweg der am Strand endete. Dort konnten wir unsere Beine ins Wasser halten Die Badesachen hatten wir auf Grund der Tatsache, dass der Strand nicht weiter ausgeschildert war leider im Auto gelassen.

Nun sind wir bei unserer Bekannten, Jana, in der Nähe von Nelson angekommen. Hier werden wir etwa einen Monat bleiben und auf einem Weinfeld arbeiten.